Selbst angelegte Steuersätze

  • Thema: SKR04 Vorsteuer

    Ich habe Steuersätze angelegt, die auf andere Konten als die Standardkonten (1400-1409) buchen. Konkret 8400-8499. Hintergrund ist quotierte Vorsteuerabzugfähigkeit. Am Monatsende buche ich entsprechend der Quote von 84xx nach 1400 und den Rest (1/Quote) nach Aufwand (hier als Haben an Soll sprachlich ausgedrückt).


    Problem: Beim Export nach Datev scheint es aber keine Möglichkeit zu geben, diese Buchungen korrekt zu exportieren. Also Buchungen, die nicht in irgendeiner Weise dem Standardweg folgen.


    Oder mach ich grundlegend was falsch?

  • Oder mach ich grundlegend was falsch?

    Grundlegend muss man sich an einen Standard auch halten, wenn er funktionieren soll.

    Der Standard jedes DATEV-SKR beinhaltet neben den Kontenbezeichungen und -Nummern auch diverse Verknüpfungen, z. B. zu USt-Konten.

    8400 ff sind im SKR04 nicht belegt. Wenn Du da selbst Konten anlegst, dann wird das nur dann etwas, wenn Du die Systematiken verstanden hast.


    Ich scheitere aber schon daran, nachzuvollziehen, was "quotierte Vorsteuerabzugfähigkeit" bedeuten soll, bzw. wodurch sich diese ergeben soll.

    Bitte einen Blick in meine Signatur werfen.

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  • Ich erlaube mir mal aus eurer Hilfe zu zitieren:

    Aufzuteilende Vorsteuer wird in der Regel von Unternehmern benutzt, bei denen der Vorsteuerabzug von z.B. Betriebsbedarf mit einem gemischten Umsatz zusammenhängt, sodass die abziehbare Vorsteuer nach dem wirtschaftlichen Einsatz aufgeteilt wird.


    Dies ist z.B. häufig bei Zahnärzten der Fall, z.B. eine Praxissoftware oder eine Büroeinrichtung, die gemeinsam für umsatzsteuerfreie Heilbehandlungen und steuerpflichtige Umsätze genutzt wird.


    Dabei wird dem Aufwand bei der Buchungs zuerst der passende Steuersatz der aufzuteilenden Steuer zugewiesen und am Jahresende die aufzuteilende Steuer mit fälliger Steuer nach einem bestimmten Aufteilungsschlüssel ausgebucht.



    Die Aufteilung findet nach einer "Quote" statt.


    Zum Standard: ich frage ja genau nach Nicht-Standard-Buchungen bzw Buchungen deren MwSt auf einem Nicht-Standard-Datev-Konto landet.

  • Man braucht schon eine Glaskugel, um deine Wortneuschöpfung "quotierte Vorsteuerabzugfähigkeit" in "Aufzuteilende Vorsteuer" zu übersetzen. Selbst in der zitierten Hilfe kommt eine Quote nicht vor. Aber gut, nun verstehe ich, es soll Aufzuteilende Vorsteuer gebucht werden.


    Wie diese regulär (also auch nach DATEV-Standard) gebucht wird hast Du ja bereits gefunden.


    Um Buchungen außerhalb des Standards auf nicht Standardkonten zu buchen, braucht nichts weiter beachtet zu werden. Man kann solche Buchungen auch ganz einfach und korrekt exportieren. Dann allerdings kann DATEV diese beim Import nicht mehr vernünftig zuordnen, ggf. schon deshalb nicht, weil die Konten im DATEV-System nicht angelegt sind.

    Eine Auswertbarkeit solcher Buchungen, etwa für die UStVA ist natürlich auch nicht mehr gegeben, wenn nicht die entsprechenden Zuordnungen vorgenommen werden, wie sie bei den entsprechenden Standardkonten bereits vorhanden sind.


    Wiso die Aufzuteilende Vorsteuer anders als üblich gebucht werden soll erschließt sich mir nicht. Wenn also ein Problem dazu besteht, bitte ich um Aufklärung, da ich sonst nicht an einer Lösung mitwirken kann.

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  • Hallo gopartment,


    grundsätzlich ist insbesondere aufgrund der neuen Steuerschlüssel der DATEV-Export schon komplex genug, es sollten nur bestehende Steuerschlüssel verwendet werden und nichts Neues konstruiert werden, dazu eine Übersicht:

    https://apps.datev.de/dnlexka/document/0904313

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    Änderungen und Irrtümer sind vorbehalten.

  • Nur weil es in diesem Forum augenscheinlich nicht ausschließlich um Taxpool, sondern auch um Semantik im Allgemeinen geht: man braucht keine Glaskugel. Aber was anderes wäre hilfreich. ;)


    Quote

    Um Buchungen außerhalb des Standards auf nicht Standardkonten zu buchen, braucht nichts weiter beachtet zu werden. Man kann solche Buchungen auch ganz einfach und korrekt exportieren. Dann allerdings kann DATEV diese beim Import nicht mehr vernünftig zuordnen, ggf. schon deshalb nicht, weil die Konten im DATEV-System nicht angelegt sind.

    Das ist ja wohl ein Widerspruch in sich. Export korrekt, aber Import nicht vernünftig zugeordnet. Ich exportiere ja nicht zum Selbstzweck, sondern um danach in Datev zu importieren. Und zwar idealerweise so, dass danach in Datev die Buchhaltung identisch zu der in Taxpool ist.


    Warum überhaupt abweichende "Aufzuteilende Vorsteuer"-Konten: ich habe mehr als eine Quote. Um genau zu sein, sind es derzeit (kann sich ändern) 28. Die krieg ich nicht im Standardbereich (1410-1419 (zumal ja eh schon alle belegt sein)) abgebildet. Und ich muss ja zum Zeitpunkt der Auflösung (bei mir am Ende eines jeden Monats, damit ich die USt-VA abgeben kann) wissen, mit welcher Quote ich welches VSt-Saldo aufzulösen habe.


    Das ganze ist ein Problem der Immobilienwirtschaft.


    Ich will aber zugestehen, dass ich, als ich mich für diesen Weg in Anlehnung an die Taxpool-Hilfe entschieden habe, mich weder mit Datev, noch deren Steuerschlüsseln und schon gar nicht mit Taxpool perfekt auskannte.

    Da dieser Weg, wie die Erfahrung gezeigt hat, noch einige andere Problem in sich birgt, bin ich dazu übergegangen, Steuersätze mit quotiertem Steuersatz (bspw. 80% Quote = 19% x 0.8 = 15,2%) anzulegen, der dafür aber direkt aufs Standard-Konto (1406) bucht. Aber ich kann mir ja jetzt schon denken, dass das zu einem ähnlichen Import-Fiasko wird.


    Lange Rede, kurze Frage: Wie hätte ich es machen sollen?

  • Wie hätte ich es machen sollen?

    Ganz einfach: Zuerst erklären, was "es" überhaupt ist. Solange nicht klar ist, was Du tun willst kann keiner zu einer Lösung beitragen.

    Wortneuschöpfungen, die selbst in Suchmaschinen zu Null-Ergebnissen führen sind dabei nicht hilfreich. Genau sowenig wie Anspielungen darauf, was sonst hilfreich wäre ohne diese zu benennen. Es geht hier nicht um Semantik sondern schlicht weg um die Fähigkeit seine Fragen so zu stellen, dass sie von anderen verstanden werden können. Es geht um Kommunikation.


    Dass Du Deine nicht erkennbaren Wünsche an selbst vorgegebene Widersprüche knüpfst hast Du offenbar nicht erkannt: Dem DATEV-System (bewusst oder unbewusst) widersprechende Buchungen kann DATEV nicht entsprechend seiner Systematik behandeln.

    Hieran ist auch nicht der gut funktioniernde Export der Buchungen aus Taxpool schuld, was daran erkennbar ist, dass problemlos eine Exportdatei erstellt wird, egal wie unsinnig die Buchungen für DATEV auch sein mögen.


    Nach dem nun das Stichwort "Immobilienwirtschaft" gefallen ist, bleibt zu erahnen, dass die Aufteilung der VSt - vielleicht wegen unterschiedlicher Aufteilungssätze bei den (mutmaßlich 28) Objekten - anders gebucht werden soll als sonst üblich. Siehe Hilfeseite


    Wiso die Aufzuteilende Vorsteuer anders als üblich gebucht werden soll erschließt sich mir nicht. Wenn also ein Problem dazu besteht, bitte ich um Aufklärung, da ich sonst nicht an einer Lösung mitwirken kann.

    Mutmaßlich sollen die - außerhalb der Buchungen zu erstellenden Berechnungen der Buchungsbeträge zu den Splittbuchungen - automatisiert werden. Das wäre aber ggf. auf anderem Weg als mit objektbezogenen Steuersätzen einfacher zu erreichen. Da das aber nur auf meinen Mutmaßungen zu möglichen Wünschen fußt, will ich nicht weiter im trüben fischen.

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  • Naja, ich denke, dass ich das Problem zuletzt recht genau geschildert habe. Keine Ahnung, ob ich noch die Adressen der einzelnen Objekte und die Namen der Mieter hätte mit angeben müssen, aber ich Bezug auf Taxpool bin ich keinen Schritt weiter. Dafür habe ich gelernt, dass ich ein Kommunikationskrüppel bin und ein besserer Mensch werden muss.


    Ich such mir mal ein anderes Forum und vielleicht in dem Zuge auch eine andere Software...

  • Ich kann nach wie vor nicht erkennen, warum das Problem, bzw. der Wunsch nicht tatsächlich geschildert wird. Es bleibt immer noch unklar, was denn nun anders gebucht werden soll als aufgezeigt und vor allem welches Problem mit einer anderen als der üblichen Vorgehensweise beseitigt/umgangen werden soll. An den angeblich unzureichenden Konten über die auch mehrere hundert unterschiedliche Vorsteueraufteilungen buchbar sind, kann es nicht liegen.


    Selbstverständlich sind die Adressen der Objekte völlig unrelevant. Danach habe ich auch nicht gefragt. Derart ausweichende Infos sind nutzlos. Auf die gestellten Fragen wird nicht eingegangen. So, also ohne Kooperationsbereitschaft des TE, bleibt selbstverständlich jede Mühe seine Vorstellungen zu erkennen und auf eine Lösung hinzuarbeiten fruchtlos.

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  • Taxoloop

    Closed the thread.
  • Anmerk zum DATEV-Export:

    Durch Erweiterung der Kontonummer kann notfalls Platz für mehr Objekte geschaffen werden, zusätzliche Konten für z.B. Aufzuteilende Vorsteuer bereiten aber Probleme, denn die Sammelkonten haben, soweit mir bekannt, dabei nur eine Funktion auf dem ersten Konto, Beispiel: 1416 --> 14160 OK, 14161 (wird nicht erkannt).

    Am besten mit dem Steuerberater vereinbaren, wie er den Export haben will, bzw. wie gebucht werden soll.

    Evtl. ist auch zu überlegen, auf ein DATEV-Programm zu wechseln, dort können individuelle Steuerschlüssel mit Faktoren angelegt werden, was bisher mit Taxpool nicht geht:

    https://apps.datev.de/dnlexka/document/1004241

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