Posts by Taxoloop

    Hallo Mirco,


    zunächst die Begriffe:

    Die Umsatzsteuervoranmeldung (kurz UStVA) ist die monatlich/quartalsweise abzugebende (Vor-) Anmeldung zum Voranmeldungszeitraum.

    Die Umsatzsteuererklärung ist die Erklärung die für die Steuer des Besteuerungszeitraum (das ist das Kalenderjahr) abzugeben ist. Diese als Jahreserklärung (noch schlimmer als Jahresmeldung) zu bezeichen ist zwar unter Laien weit verbreitet, jedoch unscharf und führt gern zu Missverständnissen.


    Die Dienstleistungen stellen "sonstige Leistungen" dar. Mit dem Begriff findest Du auch leichter die richtigen Konten (siehe unten).

    Im Rahmen der Jahresmeldung kann ich die Dienstleistg manuell erfassen.

    Wenn die vorkommenden Sachverhalte gleich richtig gebucht werden, ist ein manuelles Erfassen für die USt-Erklärung unnötig.


    Aber wie werden in Taxpool die EU Einkäufe von Dienstleistungen für die Voranmeldung erfasst?

    siehe Konto

    3123 Sonstige Leistungen eines im anderen EU-Land ansässigen Unternehmers 19 % Vorsteuer und 19 % Umsatzsteuer. Jedenfalls wenn 19% VSt und 19% USt zutreffend sind.


    Bitte für weitere Fragen meine Signatur beachten.

    Wenn damit alles klar ist genügt ein Danke und ich schließe das Thema.


    Viel Erfolg!

    Buchungsvorlagen mit Splitt nutze ich und bekomme die auch regelmäßig zum "laufen". Diese automatisiert buchen zu lassen, habe ich bisher nicht verwendet.

    Du zeigst uns die Regel für das automatische Zuordnen, aber nicht, was in der Buchungsvorlage eingetragen ist.

    Funktioniert denn die Buchungsvorlage bei Aufruf über den Buchungstext im manuellen buchen?

    Unser StB hat das Mobiliar für die Wohnungen immer unter 0400 (Betriebsausstattung) gebucht bzw. wo möglich nur 0480 (GWG). So machen wir das seit Jahren.

    Das mag für euren Fall zutreffend sein.

    Es nutzt aber nicht, ohne die Hintergründe zu kennen, Vergleiche zwischen evt. völlig anderen Fallkonstellationen anzustellen, bzw. Lösungen (kontierungsvorschläge) anzubieten, deren Geeignetheit mangels Kenntnissen zu dem Fall des Fragestellers nicht beurteilt werden können.

    Daneben ist auch noch unbekannt, welche Gegebenheiten bei Dir vorliegen.

    Nachtrag: Das soll aber nicht bedeuten, dass Dein Beitrag hier unerwünscht wäre! Im Gegenteil, ich freue mich, wenn Mitglieder sich hier einbringen und versuchen mitzuhelfen, anderer Probleme zu lösen.

    Wie gesagt ohne Basis-Informationen, wie oben schon angefragt, lässt sich nichts genaues sagen.

    Es geht mir darum, ob der Kontenrahmen von Taxpool-Buchhalter geeignet ist.

    Taxpool bietet mehrer Kontenrahmen. Je nach dem was gebucht werden soll entscheidet man sich für den dazu passenden. Der SKR 49 dürfte eher unpassend sein. Aber ohne Info, kann man nichts entscheiden.


    Eine EÜR oder eine Bilanz lässt sich prinzipiell mit allen erstellen.

    wollte gerne Neuanschaffungen (Möbel, Haushaltsgeräte etc.) mit entsprechender Mehrwertsteuer für die möblierte Wohnung verbuchen.

    Ob hier die Mehrwertsteuer aus den Anschaffungen auch als Vorsteuer abzuziehen ist, kann nur eine Glaskugel verraten. Meine ist z. Zt. in Urlaub. :-)


    Geschäftsausstattung (410) schien mir dafür nicht die geeignete Kontennummer.

    Auch hier sollte erst Klarheit über die grundlegenden Verhältnisse geschaffen werden.

    Ganz ohne (zumindest anfängliche) Hilfe von jemandem, der die gestellten Fragen versteht und beantworten kann, wird es schwer die wie auch immer "geplante" Buchhaltung einzurichten.

    Wir haben bis 2018 bilanziert und die Afa wurde monatlich gebucht

    prima, so klärt sich letztlich alles auf.


    Bei Gebäuden gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die die rein lineare AfA beeinflussen können.

    Wenn die Anfangswerte im neuen Jahr korrekt eingestellt werden, würde ich mir keine Gedanken machen, wie es zu der AfA in den Vorjahren gekommen war. Das sollte schließlich der StB vertreten, falls dazu einmal Fragen auftauchen.


    Wenn dann alles klar ist, können wir das Thema schließen.

    Danke für die Mühen!

    Keine Ursache.

    Ich bin nicht ganz sicher ab welchem Jahr die Buchhaltung nun per Taxpool selbst erstellt wird statt per Datev vom StB. Jedenfalls sind für das neue in Taxpool zu buchende Jahr die vom StB mitgeteilten Werte (siehe #11) anfänglich vorgetragen werden.


    Ob nun per Datev die AfA zum Jahresende etwas anders berechnet wäre, spielt keine Rolle, da ja die Buchhaltung in Taxpool die maßgebliche ist.

    Eine Kontrolle, was bei Datev herauskommen würde erübrigt sich, da diese Werte ja auch nicht mehr gegenüber dem FA dargestellt werden. Dies kann man also nur interessehalber neben der eigenen Buchhaltung ansehen.


    Differenzen der nun per Taxpool verwalteten Anlagen und deren AfA zu den Werten aus Datev sollten sich - bei gleich eingestellten AfA Berechnungsgrundlagen! - eigentlich nicht ergeben. Sollten doch höhere Unterschiede auftreten, rühren die eher von nicht identischen Berechnungsvorgaben, als von der Fähigkeit einer EDV korrekt zu rechnen. :-)

    Das könnte den Unterschied grundsätzlich ausmachen, wenn die DATEV mit Monats-AfA gerechnet hat.

    Es kann Gründe für ein monatliches Berücksichtigen der eigentlichen Jahres-AfA (siehe § 7 EStG: "... ist jeweils für ein Jahr der Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzusetzen...") geben, i. d. R. bei bilanzierenden Unternehmen. Bei einer EÜR fehlt mir jedes Verständnis dafür, wozu es dienlich sein soll, die Jahres-AfA auf Monate zu verteilen und dabei auch noch zu runden.

    Ich habe zwar keine Datev-Programme im Zugriff um das nachzustellen und die Werte von DATEV scheinen ja schon gegenüber dem Beispiel in Taxpool vor 2019 nicht mit den Einstellungen bei Taxpool getroffen zu werden.

    Ich gebe daher zu bedenken, dass ggf. der StB teils manuell in alten Jahren gebucht hat. Das wäre dann auch mit manuellen Korrekturen in Taxpool zu erfassen.

    Hallo Simenti,


    man kann darauf mit einem Pauschalen "Ja" oder "Nein" antworten und beides kann richtig sein.

    Ohne nähere Info, über die bestehende Buchhaltung des Einzelunternehmens und in wie weit die Einkünfte aus der Vermietung solche aus V+V und nicht etwa gewerbliche Einkünfte sind lässt sich schon nichts vernünftiges sagen.

    Was mit

    die Vermietung meiner möblierten Wohnung steuerlich abwickeln

    gemeint sein soll wirft auch weitere Fragen auf.

    Die Vermietung dürfte (trotz denkbarer anderer Fälle!) USt frei erfolgen. Steuerlich wäre also nur ESt zu berücksichtigen, was jedoch wahrscheinlich nicht zu den gewerblichen Einkünften zählt und also die Gewinnermittlung (EÜR oder Bilanz?) vermutlich davon nicht berührt wird.


    Mehr Informationen wären hilfreich.

    Bitte auch die Angepinnten Themen in den Forenbereichen beachten und die Hinweise in meiner Signatur, z. B.:

    Bitte: Die "Zielführende Problembeschreibung" lesen und folgendes in die Signatur aufnehmen: Verwendeter Kontorahmen, Versteuerungsart, Gewinnermittlungsmethode.

    Ab 0:31 sieht man die Auswertungen, die man nutzen könnte

    Soweit ich sehe muss man dabei aber immer noch den Berichtszeitraum beim Aufruf festlegen. Und einen Berichtszeitraum aktueller Monat ist - jedenfalls bei Taxpool nicht möglich. Wovon soll er auch abhängen? Je nach dem, wann ich die Auswertung aufrufe, stehe ich in irgendeinem Monat nach dem, den ich auswerten will. Taxpool kann sich dabei auf den eingestellten Zeitraum in der aktuellen Buchungsauswahl beziehen, dann muss man selbstverständlich diesen Zeitraum eben in der Buchungsmaske auswählen und dann erst die Auswertung aufrufen.einstellen.

    Was den Berichtszeitraum angeht: Der wäre doch bei den Auswertungen immer gleich (aktueller Monat, aktuelles Quartal, aktuelles Jahr), daher verstehe ich hier gerade nicht die Zweifel. Vielleicht übersehe ich aber auch etwas?

    Ich weiß nicht, woher DATEV den entsprechenden Zeitraum zu dem die Auswertungen erstellt werden hernimmt.


    Wie schon gesagt, in Taxpool gibt es keine solche Zusammenstellung (kenne ich auch von Lexware und von spezielleren Buchhaltungs-Programmen im Immobilienbereich nicht).

    Externe oder Skriptlösungen kenne ich dazu auch nicht.


    Schönen Sonntag!

    Hallo StFA-TP,


    wie das in DATEV-Anwendungen umgesetzt wird weiß ich nicht und übersehe daher mögliche Wege.


    Mir fallen folgende Problemstellungen bei einer möglichen Umsetzung ein.

    Bei jeder Auswertung sind jeweils veränderliche Vorgaben zu berücksichtigen, deren voraussichtliche Änderung quasi vorab programmiert werden müssten. Am Beispiel einer UStVA wären vorab zu hinterlegen:

    die Jahresbasis: Jahreszahl

    der Berichtszeitraum: Monat, Quartal, Jahr

    die Festlegung welcher Berichtszeitraum verwendet wird: 1.-12. Monat, 1.-4- Quartal


    Die weiteren Vorgaben aus der 2. Seite des Einstelldialogs (Berichtigte Anmeldung, SVZ ausweisen, etc.) lasse ich mal unberücksichtigt.


    Schon aus den o. g. Abfragen ergibt sich bei mir in der Praxis, dass die (je VA-Zeitraum anzugebenden) Daten vorab festzulegen, den gleichen Aufwand bedeuten, wie er auch bei einzelnen Festlegung anfällt.

    Die Einstellungen werden bei der nächsten Auswertung schon vorgegeben, so dass nur noch einzelne Punkte angepasst werden müssen. Und wenn nur eine Firma bearbeitet wird, bzw. nur Firmen gleicher Berischtszeiträume bearbeitet werden, sind nur wenige Einstellungen zur nächsten Voranmeldung zu ändern.


    Eine programmseitige Voreinstellung für künftige Auswertungen (außer die gespeicherten vorherigen Einstellungen) ist nicht gegeben. Wollte man das von außerhalb steuern, dürfte der Aufwand größer sein, als die Einstellungen jeweils vorzunehmen. Eine Möglichkeit hierzu habe ich daher nie gesucht.


    Um - gerade bei wechselnden Firmen mit teil unterschiedlichen Einstellungen (Monat/Quartal) - nichts falsch einzustellen habe ich mir anfänglich je eine Übersicht (Text) geschaffen. das habe ich aber bald wieder aufgegeben. Die jeweils aktuell richtigen Einstellungen waren ja trotz der Übersicht immer nach der aktuellen Situation abzuwandeln.


    Vielleicht hast Du einen Link, wo ich mir die Vorgehensweise bei DATEV ansehen kann?

    Die richtige Hilfe-Seite hast Du aber schon gefunden oder?


    Du trägst in einer neuen Buchung zuerst

    den Text , z.B. "Zahlungseingang Bank von Ebay" ,

    das Konto 1200 im Soll,

    und Betrag 100,00 ein. (Steuer ist leer)

    Jetzt auf Splitten klicken.


    Nun trägst Du ein:

    den Text , z.B. "Kosten Ebay" ,

    das Konto 4610 im Soll,

    und Betrag 20,00 ein. (Steuer ist USt. normal)

    Jetzt auf Buchen klicken.


    Nun trägst Du ein:

    den Text , z.B. "Umsatz Ebay" ,

    das Konto 8400 (Erlöse 16/19%) im Haben,

    und Betrag 120,00 ein. (Steuer ist USt. normal)

    Jetzt auf Buchen klicken.

    Jetzt auf Zurück klicken.


    Nachtrag: modular war schneller. Sein Weg zeigt es fürs einfach buchen. Ich beschreibe den Expertenmodus, ohne Bilder :-)

    Vielleicht ist es eine generell einfacherer Lösung, Taxpool inkl. der Firmen über eine (portable) Installation auf einem Netzlaufwerk zu verwenden. So könnte zwar evtl. nicht gleichzeitig, aber von verschiedenen Arbeitsplätzen auf identische Datenstrukturen zugegriffen werden.


    In dieser portablen Version ließen sich auch abweichende Ordner festlegen, die dann für alle Arbeitsplätze gelten.

    die Daten für die zu bebuchende Gesellschaft sind bei mir im Netzwerk gespeichert, ...


    Die Buchhaltungsdaten sind wiederum aus organisatorischen Gründen separiert von der Taxpool-Datei gespeichert

    Ich kann nicht folgen, was mit Daten/Buchhaltungsdaten/Taxpool-Datei jeweils gemeint ist und wo nun was liegt.


    auch wenn ich die bestehende Firma über den Auswahldialog öffne (so habe ich es in der Hilfe gelesen) .

    Wo finde ich den Hinweis in der Hilfe?


    Hilfreich wäre evtl. auch zu wissen ob mit der installierten oder der portablen Version gearbeitet wird.

    Das sind eben die Grenzen des "automatisierten Buchens" und die Unterschiede zwischen Ein- und Ausgangsrechnungen.


    Wenn ein Kunde eine Zahlung leistet, zu der es keinen Beleg gibt (außer dem Bankbeleg), also keine Forderung (OP), dann hat der Kunde ein Guthaben, dass auf seinem Kono erscheint. Dafür brauche ich keine OP-Liste.

    Habe ich mit dem Kunden geklärt, dass die Zahlung zurück zu überweisen ist, liegt es an mir, einen Beleg für die Zahlung zu erstellen, aus dem ersichtlich ist, wofür die Rückzahlung erfolgt. Dies kann durch entsprechenden Vermerk bei der Überweisung erledigt werden, der beim buchen der Rückzahlung vom Buchhalter erkannt wird. Damit ist klar, dass es keinen auszugleichenden OP, sondern "nur" zwei sich ausgleichende Zahlungen gibt.

    Den Blick in eine OP-Liste kann ich mir sparen, denn das Kundenkonto ist ja ausgeglichen. Selbst in der OP-Liste wäre leicht zu erkennen, dass - sofern die Zahlungen dort aufgeführt würden - diese sich ausgleichen.


    Wenn ich eine Zahlung an meinen Lieferanten leiste, zu der es keinen Beleg (OP) gibt, sollte ich meine Organisation überprüfen. Zahlungen ohne einen Beleg durfte es schon bei einer manuellen Bearbeitung nicht geben; dies automatisiert sicherzustellen sollte nun wirklich kein Problem sein.


    Was aus der ursprünglichen OP-Verwaltung (einer, neben der Buchhaltung geführten Übersicht der Forderungen und Verbindlichkeiten auf Belegebene ohne wertmäßige Auswirkung auf die Personenkonten) im allgemeinen heute geworden ist, entspringt der Überzeugung, man könne alles automatisieren ohne dabei die vielfältigen Entscheidungen eines Buchhalters tatsächlich automatisiert umzusetzen.

    Beide Buchungen ("Rechnung 2" und "Rechnungskorrektur zu Rechung 2") wurden in Taxpool noch nicht mit einander verrechnet, das stimmt. Meine Frage ist, wie verrechne ich jetzt die beiden Buchungen miteinander in Taxpool, damit mir diese nicht mehr bei den Offenen Posten angezeigt werden?

    Die grundlegende Funktion der OP-Verwaltung ist, Rechnungen mit Zahlungen abzustimmen. Hierfür müssen in Taxpool Rechnungsbuchungen mit Zahlungsbuchungen abgeglichen werden.

    Wo keine Zahlungsbuchung ist, kann diese auch nicht mit einer Rechnungsbuchung (also dem OP, der Forderung oder Verbindlichkeit) ausgeglichen werden.


    Lösung: Wenn die Korrekturrechnung eintrifft, diese einbuchen und direkt über ein Verrechnungskonto verrechnen, dabei den OP ausgleichen. Sodann die erste Rechnung über das selbe Verrechnungskonto verrechnen und dabei den OP ausgleichen. Waren beide Beträge der Forderung und Verbindlichkeit gleich hoch, ist auch das Verrechnungskonto wieder ausgeglichen.


    Eine Funktion um OPs einfach zu Löschen wünsche ich mir ab und an. Dann könnte man die OPs von denen man weiß, dass Sie zu verrechnen sind einfach löschen. Die Personenkonten sind in diesen Fällen nämlich nicht mit fingierten Zahlungen auszugleichen, sie sind es ja durch die gegenläufige Korrekturrechnung (hier eben nur eine Stornorechnung).

    Hallo Thomas,


    offenbar hast Du nun auch die Hilfeseite zu dem Forenbereich gelesen, wo auch erklärt wird, dass der Testmodus zu deaktivieren ist um tatsächlich zu übertragen.

    Ein Blick in die Hile lohnt also immer. :-)


    Viel Erfolg!

    die neueste Version über die alte drüberinstalliert,

    Welche Variante wird denn verwendet, die portable oder installierte?

    Welche Version war denn die alte?

    Die aktuelle sollte nun 15.24 sein. Richtig?

    Wurde überinstalliert oder ein Update auf die neue Version gemacht?


    Ich würd erst mal die erstellte Kopie sicher aufbewahren.

    Liegen Komplettsicherungen vor? Dann diese auch sicher halten. :-)


    Nun würde ich das Programm vollständig deinstallieren, bei einer portablen Installation durch einfaches löschen des Installationsordners.

    Die aktuelle Version herunterladen und neu Installieren.

    Die Daten können dann über die Komplettsicherung eingespielt werden.


    Bitte auch diesen Beitrag beachten.

    Die beiden Buchungen wurden miteinander verrechnet, heben sich also gegenseitig auf und es gibt zu den beiden Buchungen keine Zahlungsbuchungen.

    Noch sind ja die Rechnungen wohl nur zur Verrechnung vorgesehen. Verrechnet wurden sie (in der Buchhaltung) eben noch nicht.

    Evtl. waren aber auch beide Belege nicht zu buchen, ggf. dann, wenn die Korrekturrechnung einen nicht erfolgten Sachverhalt auflöst, z. B. weil ein Kauf gemäß erster Rechnung nicht stattfand und eine Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten (bzw. bei Ausgangsrechnung, eine Forderung gegen den Kunden) nicht tatsächlich entstand.


    Aber ich erkenne an den Angaben die Zusammenhänge nicht, nich einmal ob Ein- oder Ausgangsrechnungen betroffen sind.

    Ein Kennzeichen "Berichtigte Anmeldung", wie etwa bei der USt-Voranmeldung gibt es in der EÜR nicht.

    Die zuletzt gesendete EÜR wird bei der Bearbeitung verwendet, was i. d. R. nicht erfolgt, bevor die zugehörige Einkommensteuererklärung übermittelt ist.


    mit den geänderten Daten bei Pkt 102 normal abrufen?

    Zur besseren Orientierung hier das Formular.

    In den Formularen ist die Zahl ganz links (schwarz gedruckt) die Zeilennummer.

    Die Zahlen (grün, jeweils links vor einem Feld) sind die Positionsnummer.

    Du meinst sicher die Zeile 102 "Hinzurechnungen und Abrechnungen bei Wechsel der Gewinnermittlungsart" die Du korrigieren willst.

    Nach Korrektur wirst Du wohl versenden, statt abzurufen. :-)


    Nicht vergessen, ESt-Richtlinien R 4.6

    ... Bei dem Übergang zur Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich kann zur Vermeidung von Härten auf Antrag des Stpfl. der Übergangsgewinn (Saldo aus Zu- und Abrechnungen) gleichmäßig entweder auf das Jahr des Übergangs und das folgende Jahr oder auf das Jahr des Übergangs und die beiden folgenden Jahre verteilt werden. ...


    Für die Jahre ab dem ersten Bilanz-Jahr, muss eine neue Firma eingerichtet werden, zumal eine Änderung der Gewinnermittlungsart in der alten Firma auf zurückliegende Jahre wirken würde, bzw. ggf. nicht mehr möglich ist.

    Die Überleitungsrechnung hat in der Buchhaltung nichts zu suchen, weshalb eine "Überleitungsrechnung als Eröffnungsbuchungen über Taxpool" abzurufen keinen Sinn hätte.

    In der neuen Firma werden die festgestellten Werte nach Korrekturen durch die Überleitung zum ersten Bilanzjahr in der Eröffnungsbilanz gebucht.