Kundenguthaben auf neue Rechnung als Zahlung verwenden

  • Hallo,


    ich bin neu hier, noch am Testen und habe manches noch nicht verstanden.


    Ich habe bei einem Kunden einen Saldo von -31,00 EUR - ich kann nicht genau sagen, wie der entstanden ist - irgendwo habe ich bei einem Zahlungseingang was übersehen oder zu schnell oder falsch geklickt...

    Frage:
    Wie gehe ich vor, um dieses Guthaben bei der nächsten Rechnung des Kunden zur Bezahlung zu verwenden?
    In der Hilfe habe ich nichts finden können, das geholfen hätte.


    Vielen Dank vorab

  • Hallo derauchnoch


    zunächst solltest Du klären, ob der Saldo seine Richtigkeit hat. Ggf. solltest Du das korrigieren, bevor Du den falschen Saldo verrechnest und so noch weitere Ungereimtheiten entstehen.


    Ist der Saldo korrekt, kann mit der Buchung der nächsten Rechnung verrechnet werden.

    Hilfen zum Vorgehen, siehe Anleitung:

    Anleitung zum OP-Ausgleich über die Buchungsmaske (für Rechnungen, die mit der Kunden-und Lieferantenverwaltung erfasst wurden)

    oder

    OP-Zahlung aktuelle Buchung ändern


    Taxpool-Buchhalter Hilfe - Handbuch als PDF

    Die Hilfe im Programm ist immer eine gute erste Anlaufstelle. Detailierter ist die Buchhalter.pdf, zu finden im Programmordner. Sie ist ein echtes Nachschlagewerk. Man kann das PDF sehr komfortabel nach eigenen Suchbegriffen durchsuchen und interne Verlinkungen helfen dabei, schnell die benötigte Information zu finden.


    Besonders Anfänger, die sich mit den vielfältigen Funktionen des Programms erst noch vertraut machen, kann die PDF nicht nur als Hilfe für eine Fragestellung dienen. Schaut man sich anfänglich die PDF mal durch, wird man ggf. Funktionen finden, an die man zunächst noch nicht gedacht hat. So lernt man Funktionen kennen und weißt später auch, was alles geboten wird, selbst wenn man sich die Details noch garnicht merkt. Doch jetzt weiß man schon, wo man sie bei Bedarf findet.


    Viel Erfolg!

    Bitte: Die "Zielführende Problembeschreibung" lesen und folgendes in die Signatur aufnehmen: Verwendeter Kontorahmen, Versteuerungsart, Gewinnermittlungsmethode.

    Konversationen (= PM) nur in Ausnahmefällen starten, da Fragen im Forum auch anderen helfen können.

    Die Funktion (Reagieren) zu nutzen, erspart mir, einen neuen Beitrag "Danke!..." zu öffnen, der keine Frage beinhaltet. Danke!

    Beiträge stellen keine rechtliche Beratung dar, sie sind lediglich Meinungsäußerung des Verfassers.

  • irgendwie habe ich das Ganze noch nicht verstanden.
    Ich werde mal eine neue nackte Testfirma einrichten und nochmal von vorn anfangen.


    An manchen Stellen habe ich das Gefühl, dass Dinge unnötig kompliziert sind - oder zumindest komplizierter aussehen, als sie müssten.

    Das Problem mit den Antworten von Auskennern ist oft, dass sie vergessen haben, wie es sich anfühlt, dummer Anfänger zu sein und deshalb auch deren richtige Antworten nicht verstanden werden.


    Genauer kann ich das nicht beschreiben. Ich habe das Gefühl, das Programm betreut mich zu wenig, es "holt mich nicht ab" bzw. verlangt ziemlich (zu) viel Grundlagenwissen der Buchhaltung.

    Ist auf keinen Fall was für Anfänger.

    Ich hatte damals mit Intuit "QuickBooks" (1996 bis 2012) keinerlei derartige Verständnisprobleme beim Einstieg - das hat einfach gemacht, was man erwartet. Irgendwie bekomme ich hier nicht, was ich erwarte und werde das "Ich bin dumm und mache es falsch"-Gefühl nicht los. Eigentlich ist solch Gefühl immer ein Zeichen für "schlechte Usability" und/oder "schlechtes Design".


    Ich sitze jetzt schon eine Woche dran und bin immer noch nicht soweit, "ernste Daten" damit zu bearbeiten...

  • Hallo,


    es ist eine gute Idee, eine neue Testfirma einzurichten, wenn man nicht mehr nachvollziehen kann, was man vorher ausgetestet hat, bzw. woher unerklährliche Salden kommen. Dafür sind ja die Testmöglichkeiten da. Empfehlung: Nach Neuanlage, die eigenen Schritte notieren um später zu wissen/mitteilen zu können, was man gemacht hat.


    Ich will gerne helfen, wo Fragen zur Programmbedienung oder auch zum Buchhaltungswissen auftauchen. Nur kann ich hier nicht erahnen, wo Dein Wissensstand ist, noch was Du mit Taxpool vorhast, bzw. was Du bisher wie eingerichtet oder gebucht hast.


    Um Fragen beantworten zu können brauche ich aber konkrete Angaben. Tatsächlich kann ich nur dort ansetzen zu unterstützen, wo man mich abholt. :-)

    Siehe auch in meiner Signatur "Zielführende Problembeschreibung"


    Der Vergleich zu QuickBooks deutet darauf hin, dass Du lediglich ein Fakturasystem nutzen und ggf. noch OPs nachverfolgen willst. Vielleicht geht die integrierte Buchhaltung in Taxpool (und dazu notwendige Buchhaltungsgrundlagen) für Deine Ansprüche zu weit hinaus. Doch ohne Infos von Dir, bleiben das nur Vermutungen.

    Bitte: Die "Zielführende Problembeschreibung" lesen und folgendes in die Signatur aufnehmen: Verwendeter Kontorahmen, Versteuerungsart, Gewinnermittlungsmethode.

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  • du hast recht.

    aaalso...


    Ich betreibe einen kleinen (!) Lieferdienst.

    Ich habe verschiedene Liefermegen und Leistungen, sie ich jeweils einzeln als Artikel anlege.

    Ich verkaufe ein paar wenige Artikel, die ich ebenfalls entsprechend anlege (und bei denen dann auch die Bestandskontrolle für Bestellungen wichtig ist).

    Ich kassiere (normalerweise) bei Lieferung (bevorzugt bar, aber auch elektronisch - wenn ich mit sumup klargeworden bin...).

    Einige wenige Kunden werden auch per Überweisung auf Rechnung bezahlen.

    Ich verarbeite kein Material zu Endprodukten (Produktion).

    Ich arbeite mit EÜR und IST-Versteuerung.

    Bei einem Lieferanten kaufe ich in Schweden ein, alle anderen in DE.


    Alles in allem ist es also bei mir eigentlich keine komplizierte Sache.

    Ich verstehe auch das Funktionsprinzip mit dem Kontenrahmen und der doppelten Buchführung - das musste ich auch in QuickBooks einrichten/benutzen.


    Bisher aufgetauchte Fragen:

    Ich kann eine Rechnung erstellen - aber kann ich auch eine (Bar)Quittung ausstellen und wenn ja, wie?

    Mir würde es ja genügen, wenn oben auf dem Ausdruck einfach "Rechnung" oder "Quittung" steht, aber buchungsintern dasselbe passiert: ich buche die Rechnung (als Quittung betitelt) und nach meiner Tour buche ich dann die Zahlungen auf die Rechnungen. Interessant ist der Unterschied für die Kunden. Wenn ich "Quittung" draufschreiben kann, muss ich nicht den Stempel "Betrag (bar) erhalten" mitschleppen... Im Normalfall weiß ich vorher, wer direkt bezahlt - Rechnungen mit späterer Überweisung werden vorher verabredet.


    Im Vorlageneditor kann man "MANDANT_FIRMENLOGO" einfügen - aber dann wird nicht das Logo angezigt/eingefügt, sondern es wird der pfad zur Datei ausgegeben... ich kann nachvollziehen, weshalb das passiert, aber der Sinn erschließt sich mir nicht. Der normale Nutzer erwartet doch an dieser stelle, dass das entsprechende bild ausgegeben wird...?!


    Später vielleicht mehr, wenn ich weitergekommen bin.


    Viele Grüße

  • Der kurze Überblick ist schon sehr hilfreich.

    Die Frage zur OP-Verrechnung weicht also der grundlegenden Organisation bezüglich Lieferdienst mit beinahe ausschließlichem Barverkauf.


    Du willst also auch beim Barverkauf den Lagerabgang der enthaltenen Artikel gleich mitführen.Verstehe!

    Was spricht dagegen, auf der Rechnung die bar bezahlt werden, den Text Rechnung stehen zu lassen und in den Zahlungsbedingungen Barzahlung, bzw. "Betrag dankend erhalten" zu verwenden. Dies gilt als Empfangsbekenntnis nach§ 368 BGB auch wenn dort nicht explizit Quittung draufsteht.

    Interessant ist der Unterschied für die Kunden nicht. :-) Und es ist alles erreicht, was Du für Dich vorhast.


    Gefällt Dir das trotzdem nicht, änderst Du eben die Vorlage.


    Logo einfügen:

    Hinweis: Bilder, sollten im Bereich \Datenordner\Vorlagen gespeichert werden, in diesem Fall werden sie auch bei einem Rechnerwechsel immer gefunden.

    Wird Dein Logo in der Vorlage nicht angezeigt? Oder erscheint es trotz Eintrag in der Vorlage nicht auf dem Belegausdruck?

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  • danke.

    Oder erscheint es trotz Eintrag in der Vorlage nicht auf dem Belegausdruck?

    so ist es.
    ich kann es nur darstellen, wenn ich es direkt als bild einbinde.
    über den verweis auf den eintrag in den firmeneinstellunegn wird nur der dort hinterlegte pfad zur datei ausgegeben, nicht aber die grafik.

  • über den verweis auf den eintrag in den firmeneinstellunegn

    In den Firmeneinstellungen kann kein Bild zu einer Vorlage definiert werden. Dies geschieht in der Druckvorlage mittels Vorlageneditor:

    Einfügen eines Bildes, z.B. Logos:

    Gehen Sie auf Neues Objekt --> Bild-Objekt.

    Stellen Sie als Z-Position Oben ein.

    Legen Sie die Position und die Dimension des Bildes fest.

    Aktivieren Sie die die Einstellung Aspect Ratio.

    Legen Sie unter Objekt erscheint, fest, auf welchen Seiten das Objekt erscheinen soll.

    Damit die anderen Elemente Platz für das Bild reservieren, muss eine weitere Kopf- oder Fusszeile mit der Höhe des Bildes erstellt werden oder eine bestehende Zeile in der Höhe angepasst werden.

    Hinweis:

    Bilder, sollten im Bereich \Datenordner\Vorlagen gespeichert werden, in diesem Fall werden sie auch bei einem Rechnerwechsel immer gefunden.

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  • ..dann dient das in den Firmeneinstellungen eingetragene "Logo" ausschließlich der "Verschönerung" des Programmfensters?
    Das könnte ja auch mal irgendwo "gesagt" werden...
    Und: Wozu dient dann die entsprechende Variable im Vorlageneditor???


    Edith sagt:
    Danke für deine Beschreibung - ich habe das schon so gefunden und gemacht.
    Mich erstaunt nur die (scheinbare) Unsinnigkeit der Pfadangabe in den Firmeneinstellungen und der Variable im Vorlageneditor...

  • Wenn man in den Firmeneinstellungen ein Logo einbindet und dies dann also im Programm sogleich sichtbar ist, ist dies doch selbstklärend.

    Wenn man in einem Formular ein oder mehrere Bilder einbinden will geschieht das gemäß Anleitung nicht per Text-Variable "MANDANT_FIRMENLOGO".


    Vermutlich kommt man darauf, dies könnte die gewünschte Möglichkeit sein, ein Bild (Logo) einzubinden, wenn man ohne die Buchhalter.pdf, bzw. Hilfeseiten zuerst zu befragen sich im Programm - hier im Vorlageneditor - umsieht und auf die Variable trifft.

    Wenn man schon in den Druckvorlagen ist, hat man sicher die Hilfe dazu gelesen:

    "Variablen sind Texte, die später vom Programm bei der Erstellung der PDF-Datei gegen z.B. Datenbankinhalte ausgetauscht werden."

    Ob ein Hinweis auf den Sinn und Zweck der in diesem Zusammenhang nirgendwo angesprochenen Variable helfen würde? ;-)


    Ich verstehe die Ungeduld, sich einfach ans Ausprobieren zu machen - etwa wie bei einem elektrischen Eierkocher, bei dem auch kaum einer die Gebrausanweisungen und Hinweise liest - man darf sich dann aber nicht wundern, wenn das Frühstücksei hart wie Sein geworden ist. :-)

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  • wenn man ohne die Buchhalter.pdf, bzw. Hilfeseiten zuerst zu befragen

    eine nicht zutreffende Unterstellung...


    Bleibt die Frage ofen, welchem Zweck es dient, eine Variable im Vorlageneditor vorzusehen... vor allem, wenn alle anderen variablen einer konkreten Logik gehorchen.

    Regel aus der Webprogrammierung:
    Ein Link dessen Ziel (noch) keinen Inhalt hat, soll nicht aktiv sein.

    Aber es ist ist jetzt ein akademischer Faden geworden, der (offenbar) nirgends hinführt.
    Nur die Programmierer wisssen, weshalb so ein Unsinn vorhanden ist - aber vielleicht ist es eine Funktion, die geplant, aber nicht umgesetzt wurde...

  • Es darf ungeklärt bleiben, wie Du auf die Idee gekommen bist, mit der Variable ein Bild auf einem Formular ausgeben zu können. Lediglich meinen Erfahrungen entspricht, was ich oben aufzeigte. Den Schuh musst Du Dir ja nicht anziehen.


    Wenn ich einen Stick von einem Mandanten habe, der sein Logo nicht im Programm sieht, erkenne ich, wohin sein Pfad führt mit der Variablen.

    Diese Variable ist aktiv, hat einen Inhalt (nämlich den Pfad zum Logo wie Dein Ausdruck zeigt) folgt einer konkreten Logik und tut genau was sie soll, nur eben nicht das, was Du geglaubt hast, was sie täte.


    Unsinn ist es gewiss. Nur was jetzt unsinnig ist mag jeder für sich entscheiden, gern auch völlig unakademisch. :-)

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  • auf der Rechnung die bar bezahlt werden, den Text Rechnung stehen zu lassen und in den Zahlungsbedingungen Barzahlung, bzw. "Betrag dankend erhalten" zu verwenden. Dies gilt als Empfangsbekenntnis nach§ 368 BGB auch wenn dort nicht explizit Quittung draufsteht.

    ja, ich werde das so machen.

    du kannst den faden hier abschneiden.
    danke.

    Edith sagt:
    ...egal - hat sich grade erledigt. :saint:

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