Saldenvorträge für das nächste Jahr berechnen

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Berechnet die Salden für das ausgewählte Jahr und überträgt diese als Vortragssalden in das nächste Jahr.

 

1) Wählen Sie zuerst das Jahr für die Saldenberechnung aus.

 

2) Buchen Sie evtl. alle Buchungen in das Journal aus, falls noch nicht geschehen (dies ist optional, die Stapelbuchungen werden ansonsten ignoriert, sofern es sich nicht um den Testmodus (s.u.) handelt).

 

Sollten sich noch Buchungen im Stapel befinden, erscheint folgender DialogÖ

Die Einstellung Die Erstellung der Saldenvorträge nur testen und die Stapelbuchungen dabei mit einbeziehen bedeutet, dass die Buchungen aus dem Stapel zu den Journalbuchungen dazugerechnet werden, um die Saldenvorträge zu ermitteln. Diese Einstellung ist z.B. gut zum Testen der Ausgabe vor dem Abschluss geeignet, die erstellten Buchungen werden im Stapel des folgenden Jahres erstellt und können wieder gelöscht werden.

Das ausgewählte Jahr sollte in diesem Fall nicht abgeschlossen werden.

 

3) Alle von der automatischen Anlagenverwaltung generierten Buchungen für alle betroffenen Anlagen in dem ausgewählten Jahr müssen in den Stapel oder das Journal exportiert werden, die Einstellung automatisch muss für diese Buchungen in der Anlagenverwaltung deaktiviert werden, damit keine doppelten Buchungen entstehen können.

 

Beim Buchen der Anlagebuchungen in das Journal wird die Einstellung automatisch vom Programm entfernt.

Sofern sich die Buchungen noch im Stapel befinden und diese nachbearbeitet werden sollen, können diese auch im Register Auto-Buchungen der Anlagenverwaltung markiert und mit dem Schalter Ausbuchen von der Anlagenverwaltung getrennt werden

Die Buchungen können dann anschliessend in der Buchungsmaske bearbeitet und dann in das Journal ausgebucht werden.

 

Beispiel aus der Anlagenverwaltung, die automatische Generierung von Buchungen im Jahr 2004 wurde deaktiviert:

Vorher:

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Nach dem Buchen in das Journal oder dem Ausbuchen im Register Auto-Buchungen :

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4)

Einstellungsdialog:

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In dem Dialog können Sie Konten festlegen, auf die die Salden gebucht werden sollen.

Die Konten 9000, 9008, 9009 sind die Standardkonten für Sachkonten/Debitoren/Kreditoren.

Wer für eine bilanzierende Auswertung bucht, benötigt zusätzlich noch die Buchungen der Umsatzsteuerzahllast, bzw. des Vorsteuerüberhangs.

In diesem Fall muss die Einstellung Ausgaben für bilanzierende Unternehmen aktiv sein.

Unter (Bilanz)-Gewinn gibt man im SKR03/SKR04 als Einzelunternehmer in der Regel das Konto 800/2900 ein, bei mehreren Anteilseignern das Konto 860/2970.

Unter (Bilanz)-Verlust gibt man im SKR03/SKR04 als Einzelunternehmer in der Regel das Konto 800/2900 ein, bei mehreren Anteilseignern das Konto 868/2978.

Das Privatkonto wird normalerweise über ein Kapitalkonto abgeschlossen im SKR03/SKR04 in der Regel über das Konto 800/2900.

 

Nach der Erstellung der Buchungen wird Ihnen angeboten, das aktuelle Wirtschaftsjahr abzuschliessen.

Im abgeschlossenen Jahr ist das Erstellen und Bearbeiten von Buchungen dann nicht mehr möglich.

Hinweis: Ein z.B. versehentlich abgeschlossenes Wirtschaftsjahr kann im Einstellungsdialog des entsprechenden Wirtschaftsjahres mit dem Schalter Abschluss rückgängig machen wieder für Buchungen geöffnet werden.

 

Hinweis: Die Buchungen werden im Stapel des nachfolgenden Wirtschaftsjahres angelegt.

Sollte das nachfolgende Wirtschaftsjahr noch nicht existieren, so wird es automatisch neu angelegt.

Nach der Saldenerstellung wechselt das Programm automatisch in das nachfolgende Wirtschaftsjahr.

 

Wenn Sie die Vortragssalden im Sinne der Einnahmen-Überschussrechnung erstellen, kann es bei einer bilanzierenden Auswertung zu einer Aktiva-Passiva-Differenz in der Eröffnungsbilanz kommen.