Belegnummernverwaltung ... übernimmt eingestellte Länge nicht

  • Folgendes Problem nach Update auf die Version 2022 Bilanz portabel.


    Wenn ich eine Belegnummer angebe die mehr als 9 Stellen hat, wird in der Übersicht "eine falsche Belegnummer" dargestellt.

    Doppelklick auf den Datensatz ... man beachte oben im entsprechenden Feld steht die richtige Belegnummer, unten in der Übersicht die falsche ... ein klick auf "Datensatz ändern" führt zu keiner Besserung. Siehe Bild 1 und 2.






    In der Belegnummernverwaltung bei der Formateingabe versuche ich mehr als 6 Stellen, siehe Bild einzugeben, alledings werden Zahlen höher als 6 einfach ignoriert bzw. die Einstellung wird nicht gespeichert, Zahlen kleiner als 6 werden behalten. Änderung des Belegnummernkreises (Präfix) wird ebenfalls ignoriert.



    Warum werden die Belegnummern mit mehr als 9 Stellen alle als "2147483647" in der Übersicht dargestellt. Ebenso in den Berichten/Druck etc.

    Ich bitte um Hilfe.

  • Hallo,


    diese Limitierung wurde bisher nicht auf 64Bit geändert.

    Der Zähler ist ein Ganzzahl-Wert 32Bit, dabei ist der maximale Wert 2147483647.

    Da Du an der Stelle keinen Belegkreis verwendest, könntest Du auch den Wert in das Feld des Belegkreis eintragen, dies hat aber den Nebeneffekt, dass noch eine Ziffer angehangen wird.


    Da sich die Belegnummer aber auf Deine Belege bezieht, und diese möglich einfach nachvollziehbar, z.B. fortlaufend sein soll, wäre auch das Feld Fremdbeleg (Schalter 'Extra, Fremdbelegnummer zuweisen') nutzbar und das Programm kann dann den Zähler automatisch erzeugen, evtl. auch noch in Verbindung mit einem Belegkreis.

    Die Beträge des Autors dienen ausschließlich dem Zweck der Information oder Meinungsäußerung und stellen keine rechtliche oder andersweitige Beratung oder Zusicherung dar.

    Änderungen und Irrtümer sind vorbehalten.

  • Vielleicht ein Hinweis zur Belegnummer im Programm.

    Die Belegnummer im Programm (also die eigene Belegnummer) stellt eine (i. d. R. eindeutige) Beziehung zwischen dem Beleg und der Buchung her.

    Früher hat man dazu die Belegnummer auch auf dem Beleg notiert. Heute ergibt sich der Zusammenhang oft schon über den (z. B. als PDF) im Programm mit der Buchung verknüpften Beleg.

    Welche Nummer der Geschäftspartner diesem Beleg gegeben hat ist zunächst unerheblich. Allerdings ist es für viele Fälle hilfreich wenn man auch diese mitführt, z. B. bei noch zu zahlenden Eingangsrechnungen. Für Diese fremde Belegnummer ist dann auch das Feld "Fremdbelegnummer" vorgesehen.


    Schon, weil bei Eingangsrechnungen die Fremdbelegnummer keine Eindeutigkeit sichert (ich bekomme häufig identische Rechnungsnummern von unterschiedlichen Lieferanten, z. B. am Monatsanfang "2022/01 oder 2022-01 oder 202201...") ist eine von der Fremdbelegnummer getrennte eigene Belegnummer zu vergeben. Dazu reichen auch für Buchhaltungen mit großem Beleganfall die angebotenen Stellenanzahlen (die ja pro Belegkreis gelten) sehr gut aus.

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  • An Taxoloop:

    Danke für die genaueren Ergänzungen.

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  • Vielen Dank, so hatte ich es auch gekannt. Der Steuerberater meinte jedoch dass er als Belegnummer die Rechnungsnummer nehme ... ich kehre also zu meinem vorherigen Prozedere zurück und lasse das Programm eigene Belegnummern generieren und nutze das Fremdbeleg Feld oder den Buchungstext für die Lieferanten-Rechnungsnummer. :thumbup:

  • Der Steuerberater meinte jedoch dass er als Belegnummer die Rechnungsnummer nehme

    Sprich vielleicht noch mal mit dem StB darüber. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr euch missverstanden habt.


    Wenn Du neben der Aufwandsbuchung an Kreditor die Fremdbelegnummer erfasst und auch die Zahlung (Kreditor an Finanzkonto) hierzu buchst, löst Du ja auch den OP auf. Damit sind alle Zusammenhänge eindeutig und so übergibst Du die Buchungen an den StB. Und an den Buchungen muss er ja im Regelfall nichts ändern oder selbst neu Zuordnen.

    Ich sehe keinen Grund, dass der StB Deine Belegnummer nun durch die Fremdbelegnummer in der Buchhaltung bei ihm austauscht.


    "dass er als Belegnummer die Rechnungsnummer nehme", kann sich meinem Verständnis nach nur auf Ausgangsrechnungen beziehen. Dafür stellst Du eben die Belegnummer der Ausgangsrechnungen so ein, dass sie (automatisch) mit den Ausgangsrechnungsnummern identisch ist, was ja ohnehin üblich ist.

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  • An marsblau:

    Dazu noch folgender Hinweis zum DATEV-Export:

    OP-Ausgleich notwendig:

    Diese Einstellung bezieht sich derzeit nur auf Rechnungen, die in der Kunden- und Lieferantenverwaltung angelegt wurden.

    Sofern die Offenen Posten in Taxpool®-Buchhalter verwaltet werden, sollte diese Einstellung deaktiviert bleiben.

    Soll in der Ziel-Buchhaltung auch eine OP-Auswertung stattfinden, kann die Einstellung aktiviert werden, in diesem Fall werden die Belege aller Zahlungen in der Exportdatei auf den Beleg der zugrundeliegenden Rechnung gesetzt, dadurch wird z.B. in DATEV-Rechungswesen der OP-Ausgleich erkannt.

    Hinweis: Es muss in diesem Fall zusätzlich die Einstellung In Belegfeld #1 folgende Belegdaten kopieren auf 'Komplett' stehen.

    Fremdbeleg exportieren:

    Das Belegfeld #1 wird mit der Fremdbelegnummer des OP belegt, falls vorhanden, ansonsten mit der Belegnummer des OP.

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