Bilanz/GuV

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In der Bilanz werden die Endbestände aller Bestandskonten strukturiert dargestellt.

Die Vorjahresbilanz entspricht dabei im Prinzip den Anfangsbeständen der Bestandskonten des Folgejahres.

 

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) stellt die Endbestände der Erfolgskonten strukturiert dar.

Die Endbestände aller Aufwandskonten und Ertragskonten werden aufsummiert.

Die Differenz aus Aufwand und Ertrag bildet den Jahresgewinn bzw. Jahresverlust.

Diese Ausgabe ist mit der BWA vergleichbar.

 

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Sie können bei der Ausgabe festlegen, ob Aktiva, Passiva, GuV ausgegeben werden sollen.

Optional kann nach den jeweiligen Ausgaben ein Seitenwechsel durchgeführt werden.

Die Titel der Hauptkategorien können verändert werden.

Unter Konten können den Gliederungspunkten Konten zugeordnet oder neue Gliederungspunkte erstellt werden.

Die Schriftgrössen der einzelnen Gliederungsebenen sind ebenfalls einstellbar.

Dabei handelt es sich um den Faktor, mit dem die Schriftgrösse der Feldschrift (in der Druckvoransicht einstellbar) multipliziert wird.

Hinweis: Die Druckausgabe kann bei Bedarf in der Druckvoransicht in das RTF-Format exportiert und dort in einer Textverarbeitung weiterverarbeitet werden.

 

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Konten auflisten: Die Druckausgabe enthält eine Auflistung aller Einzelkonten, aus denen sich die Summenwerte der Gliederungspunkte zusammensetzen.

Standardmässig ist diese Einstellung aktiv.

Konten mit 0-Salden ausgeben: Die Ausgabe von Konten, auf denen ein 0-Saldo besteht, kann unterdrückt werden.

Prüfmodus (detaillierte Darstellung der Einzelbuchungen): Es werden zu jedem Konto die sich dahinter verbergenden Einzelbuchungen aufgelistet, um die Summenbildung nachvollziehen zu können.

 

Maximale Ausgabeebene: Die Anzahl, der Gliederungsebenen, die angezeigt werden sollen.

Komplette Strukur darstellen: Es wird ungeachtet dessen, ob eine Gliederung bebuchte Konten enthält und ungeachtet der Einstellung Maximale Ausgabeebene die komplette hinterlegte Gliderung angezeigt.

 

Zuweisung für Konten ohne Zuordnung ermitteln: Siehe oben unter Konten ohne Zuordnung.

Unter Konten ohne Zuordnung finden Sie die im Auswertungszeitraum bebuchten Konten aufgelistet, bei denen weder in Aktiva noch in Passiva oder GuV eine Zuordnung vorgenommen wurde.

Eine fehlende Zuordnung kann zu einer falschen Auswertung führen.

Sie sollten die Konteneigenschaften der entsprechenden Konten unter Konten überprüfen.

Optional ist es möglich, die Ausgabeeigenschaften für Bilanz/GuV eines anderen Kontos, das ähnliche Grundeigenschaften (Steuersatz, Einnahme/Ausgabe/Neutral, Kontonummer) wie das entsprechende Konto besitzt, zuzuweisen (Zuweisung für Konten ohne Zuordnung ermitteln). Zuvor sollten Sie sich die Konten ohne Zuordnung ausdrucken und dann anschließend nach der automatischen Zuordnung deren Eigenschaften in der Kontenverwaltung nachkontrollieren.

 

'Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag' anzeigen: Gleicht ein negatives Eigenkapital automatisch in dem Gliederungspunkt 'Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag' auf der Aktiv- und Passivseite aus.

Hinweis: Diese Buchung kann alternativ auch manuell erfolgen, in diesem Fall erkennt die Einstellung die Verbuchung und erstellt keinen automatischen Eintrag, Beispiel:

1) Neuanlage Konto 9310, 'Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Aktiva', Ohne Steuer, Zuordnung Bilanz Aktiva: 'D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag'.

2) Neuanlage Konto 9320, 'Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Passiva', Ohne Steuer, Zuordnung Bilanz Passiva: 'VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag'.

3) Buchung 9310 an 9320, Betrag: Absolutwert des negativen Eigenkapitalwertes.

Anmerkung: In der Schlussbemerkung der Bilanz ist einer Erläuterung zu dem negativen Kapital notwendig.

 

Eingefordertes Kapital anzeigen: Weist evtl. eingefordertes Kapital aus (BilMoG), sofern ausstehende Einlagen auf der Passivseite bestehen.

Die Einstellung Hervorheben, setzt die Schriftgrösse auf die der übergeordneten Ausgabeebene.

 

Vorjahresvergleich: Es werden zusätzlich die Werte des Vorjahres ausgegeben.

Konten der Vorjahresauswertung, die im Ausgabezeitraum nicht bebucht wurden, werden dabei mit 0-Salden eingefügt.

 

GuV mit BWA vergleichen:

Vergleicht das Ergebnis der BWA mit dem Ergebnis der GuV und gibt eine Info bei einer Abweichung aus.

Weiterhin wird bei einer Abweichung die Kontenzuordnung von Konten in der GuV und in der BWA angezeigt, sofern diese nicht in beiden Positionen zugeordnet wurden.

 

Warnungen anzeigen: Zeigt Warnungen, z.B. bei nicht ausgeglichenen Vortragssalden, oder einer nicht ausgeglichenen Bilanz an.

 

Ausgabetyp: Legt den Ausgabetyp fest: Eröffnungsbilanz oder Bilanz.

Ausdruck der Eröffnungsbilanz zwecks Weiterbearbeitung:

Stellen Sie die Ausgabeform in der Druckausgabe Typ 'Eröffnungsbilanz'.

In der Druckvorschau kann die Ausgabe als RTF-Dokument exportiert und in einer Textverarbeitung weiterverarbeitet werden, z.B. zwecks Einreichung beim Bundesanzeiger.

Ein Beispiel dazu finden Sie hier.

 

Gliederung: Auswahl der Gliederung vor oder nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) .

Im Programm sind insgesamt vier Gliederungen möglich, die Standardgliederungen vor und nach dem BilMoG, und je eine benutzerdefinierte Gliederung.

Jeder Gliederung können separat Konten zugewiesen werden.

Die letzte Auswahl Benutzerdefiniert oder Standardeinstellung im Einstellungsdialog Konten wird bei der Ausgabe verwendet.

 

Hinweis:

Achten Sie bitte darauf, dass im Jahr der Auswertung evtl. Eröffnungsbuchungen korrekt erstellt wurden, ansonsten kann zu es falschen Werten kommen.

Taxpool®-Buchhalter kann die Saldenvorträge für Folgejahre automatisch erstellen. Diese können auch als vorläufige Buchungen im Stapel erstellt und später aktualisiert werden.

Sollten Sie eine Meldung wie "Die Eröffnungsbilanz ist nicht ausgeglichen." oder "Die Bilanz ist nicht ausgeglichen." erhalten, überprüfen Sie

1) Ob im ersten Wirtschaftsjahr die Bestandsveränderungen (z.B. Kapitaleinlagen etc.) korrekterweise als Einlagen gebucht wurden und nicht als Vortragssalden.

2) Ob die Vortragssalden im nachfolgenden Jahr für Einnahme-Überschüssler oder für Bilanzierer erstellt wurden und erstellen Sie diese evtl. erneut (für Bilanzierer).